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22.10.15 - 15:47 Uhr

Laub fegen kann auch Mietersache sein

Der Mietverein Leipzig warnt vor rutschigem Laub auf Straßen und Bürgersteigen. Ähnlich wie in der Winterzeit müsse der Anlieger, das heißt der Eigentümer oder Vermieter, das Laub von Gehwegen wegräumen oder wegfegen. Der Vermieter kann mit diesen Aufgaben einen Hausmeister oder eine Firma beauftragen. Ist im Mietvertrag eine entsprechende Vereinbarung festgelegt, kann der Eigentümer durch eine Verpflichtung per Mietvertrag diese Aufgaben auch an die Mieter des Hauses weitergeben.

„Laub kann glatt wie Schnee sein“, erklärt Anke Matejka, Vorsitzende des Mietverein Leipzigs und ergänzt: „Vermieter sind für anliegende Wege ihres Grundstückes oder ihrer Immobilie verantwortlich. Besteht eine erhöhte Unfallgefahr — zum Beispiel durch ausrutschen — ist der Vermieter verpflichtet, diese zu reduzieren oder zu verhindern.“ Das bedeutet auch, dass immer dann Laub zu fegen ist, wenn es objektiv nötig ist. Das kann der Fall sein, wenn der gesamte Bürgersteig hoch verlaubt oder wenn es nach einem starken Regenfall extrem rutschig ist.

Geschieht die Räumung mittels maschineller Hilfsmittel wie Laubsammler oder Laubbläser, gilt nach Informationen des Mietvereins Leipzig die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung. Danach dürfen diese Geräte an Sonn- und Feiertagen nicht eingesetzt werden. An Werktagen dürfen sie in Wohngebieten nur zwischen 9 und 13 Uhr bzw. von 15 bis 17 Uhr benutzt werden.