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26.11.15 - 13:21 Uhr

Wohnungseinrichtung und Gegenstände automatisch mitvermietet

Egal ob Teppichböden, Wandschränke, Einzelöfen, Einbauküche oder Kühlschrank  — alle Gegenstände und Einrichtungen, die sich bei Beginn eines Mietverhältnisses in der Wohnung befinden, gelten grundsätzlich als mitvermietet. Der Mieterverein Leipzig macht darauf aufmerksam, dass der Mieter die mitvermieteten Gegenstände im Rahmen des üblichen Gebrauchs nutzen darf und der Verschleiß oder die Abnutzung von Gegenständen durch Mietzahlungen abgegolten sind.

„Vom Vormieter oder Vermieter übernommene oder gekaufte Gegenstände fallen aus  dieser Regelung heraus“, erklärt Anke Matejka, Vorsitzende des Mietervereins Leipzig und ergänzt: „Gibt es keine Absprachen und bei Mietantritt befindet sich zum Beispiel in der Küche ein Herd, darf dieser wie gewohnt vom Mieter verwendet werden. Das gilt hier genauso, wie bei üblichen Einrichtungsgegenständen wie Waschbecken, Badewanne und Toilettenbecken.“

Fallen aufgrund von Verschleiß oder Abnutzung notwendige Reparaturen an, ist der Vermieter für sämtliche Erneuerungen zuständig. Laut Aussage des Mietervereins Leipzig muss er dafür auch die Kosten tragen. Der Vermieter darf im Zuge von notwendigen Reparaturen und Erneuerung dem Mieter die zur Verfügung gestellten Einrichtungsgegenstände nicht wegnehmen oder gegen minderwertigere austauschen.

Hat der Mieter vorsätzlich oder aus Unachtsamkeit Schäden an den Einrichtungsgegenständen verursacht, kann der Vermieter Schadensersatz fordern.