Die sächsische Staatsregierung hat sich gestern auf die Einführung der Mietpreisbremse in Sachsen verständigt. Eine Entscheidung, die längst überfällig ist, so Anke Matejka, Vorsitzende des Mietervereins Leipzig e.V.
Ab Januar 2022 soll die Mietpreisbremse in Leipzig und Dresden, den Städten mit angespanntem Wohnungsmarkt gelten.
Mit der Mietpreisbremse dürfen die Neuvertragsmieten maximal 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Ausnahmen gelten unter anderem für Neubauten ab dem 01.10.2014 und für Wohnungen, die nach einer umfangreichen Modernisierung erstmals wieder vermietet werden.
Mit zunehmender Wohnungsknappheit sind in Leipzig insbesondere die Neuvertragsmieten stark gestiegen. Wir sehen in der Mietpreisbremse neben der bereits geltenden KappungsgrenzenVO für Bestandsmieten und einem qualifizierten Mietspiegel einen weiteren wichtigen Baustein, um den Mietenanstieg in Leipzig zu dämpfen, so Anke Matejka.
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